Samstag, 20. September 2014

The Day after Zero Day

oder

"il avventure di Bibendum nero"

(die Abenteuer der  Black Bibendum)


Das sind die hier !


15.08.14

"Was mich an meiner Zeit in Indochina am meisten genervt hat ist, dass du ständig den Sack nass hast........."

Ok, also
Ich erreiche Boden mit furchtbar durchweichten Ho...
senbeinen.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich mehr so der mediterrane Typ bin.
Kirsten und Anja würde sagen: ja!
Und genau das ist auch der Grund, warum ich diesen verregneten 560 km Tour, bis kurz vors Hahntenjoch,so wirklich gar nix abgewinnen konnte.

Jedenfalls war ich erstaunt, wie sich Tannheimer Tal und Lechtal so furchtbar schnell entwickelt haben.
Kaum ist man mal 12 Jahre nicht da und schon erkennt man keine Ecke mehr.

Außer Frage...... wir logieren im erste Haus am Platze in Boden.
Es ist auch das Einzige.
Der versprochene Pool....existiert, aber war vermutlich schon in den frühen 70ern nicht mehr so ganz mit vorne dabei. Die Zimmer sind einfach aber sauber. Toiletten und Duschen befanden sich, wie in älteren Hotels teilweise üblich auf dem Flur. Das war auch so gebucht, aber es waren definitiv zu wenige und auch zu weit weg von den Zimmern. Ich muss aber auch zugestehen, dass es das günstigste (aber nicht unbedingt billig) Hotel im ganzen Zielgebiet war.



Das Hotel in Boden könnte man samt der Bedienung als Tirol-Rustikal-Charmant klassifizieren.
Wie soll man es beschreiben.
Man ist nett zu dir, aber du merkst es nicht gleich. Aber letztlich sehr hilfsbereit.
Ohne zu fragen gab's dann nach dem wirklich reichlichen Essen (und das brauchten wir heiß und fettig)
Also das da ist der Teller von Lutz......



auch noch Garage für die Moppetten.

Es ist kalt draußen 4 Grad und das im Juli, ach, was sag ich Augusto. Selbst rauchen ist scheiße.
Besser so rum als letztes Jahr in Rumänien, denke ich bei mir und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Reise noch sehr viel erlebnisreicher werden wird, als der Plan es erwarten lässt.


Alle diejenigen, die nun Kartenausschnitte und Tracks vermissen, möchte ich noch ein paar Tage vertrösten.
Sobald wir Slowenien verlassen, wird es das gewohnte Bild aus der Rumäniensaga wieder geben. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Ihr die Alpen alle selber finden werdet und den beschriebenen Wegen aufgrund der Straßenknappheit in und über die Berge auch so folgen könnt.