Dienstag, 21. April 2015

Italien ganz unten

Montago
Es geht los.
11 Uhr Moppeds bepackt, Auto geparkt verabschiedet und los. Mit etwas Glück sehen wir den dicken Roten in in knapp 10 Tagen wieder.
Die Straße führt uns vom sonnigen Strand schnurstracks in den Regen. Wie versprochen riegelt ein dichtes Wolkenband vom Meer kommend und gegen die Berge drückend uns den Weg ab. Die Tropfen werden dichter und wir fahren auf die Uferpromenade und finden Schutz unter der Überdachung eines Crepes-Standes, der vermutlich erst in 2 Monaten aus dem Winterschlaf erwachen wird.
Im seichten Regen verlassen wir unseren Unterschlupf, um einige km später an einer Tnke nochmal halten zu müssen. Praktisch, da der Tank eh fast leer ist. Unpraktisch, weil sicher eine der teuersten Tanken ganz Süditaliens.
Na guto bei 3 Liter auf 100 kann man sich ja auch mal was gönnen.
Das wars dann aber auch schon mit dem Regentag.
gegen halb eins sitzen wir 15 km vor Pizzo in der Sonne am Strand
Touristisch ist Pizzo eher  nicht so mein Ding, aber fahren auf verwinkelten steilen Straßen geht hier besser als sonstwo auf der Welt.
Bei Punta di Zambrone starten wir den dritten Strandbesuch - es ist nicht mal halb zwei. Hier fallen wir in den Sand und schlafen eine Dreiviertelstunde in der Sonne, bis sich die Gesichtshaut wellt. Der Wind ist immer noch angenehm kühl und wir schaffen es gerade 10 km weiter, um dann auf einer Anhöhe mit Kaffee den Ausblick auf den Strand zu genießen, an dem wir gerade geröstet wurden.
Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mehr so der mediterrane Typ bin? Aber wenn's so weitergeht, wird es schwierig, die Insel jemals zu erreichen!
Auf der Strecke lag noch ein Geheimtip...
Genau!
Das Hotel Scilla war eigentlich einfach zu finden. Eigentlich! Also davon ausgehend, dass so ein Navi bei 3m Straßenbreite in der Innenstadt noch funktioniert. Dafür gab's eine Garage, die Einfahrtt war schräg, steil und schätzungsweise 1,40 m hoch. Dafür ist der Ort absolut sehenswert.