Montag, 21. September 2015

Krasastan encore ..........to late to apologize to.......

Turbulente Woche war das
wenig Zeit zum Planen und so finde ich mich reichlich unausgeschlafen auf der A3 neben Sabine im Bus wieder, wie wir mit 150 hinter Lutz und Helga herfliegen.
Kleines Frühstück inklusive Begrüßungsknuddeln gab's natürlich auch



und die noch reichlich frische Luft lässt mich langsam wach werden.
Zwei Tage wird es wohl dauern, bis wir Bisirien erreichen.
Da die Grenzen zu Raserbeidchan momentan dicht sind, war der Weg durch die Steppe und dann an der Bisirischen Seenplatte vorbei in die Sjencez Hochebene die logische Alternative, um Krasastan von Nordwesten her zu erreichen.
Über die neuen durch die WHO finanzierten Straßen  kommen wir ziemlich gut voran.


Erst 40 km vor der Grenze endet der Ausbau und die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt unter die 40'er Marke.
Das Problem ist weniger der fehlende Randbelag als der ziemlich flottige Schwerverkehr, der einem hinter jeder Kurve fahrbahnfüllend entgegen kommen kann.



Am Nachmittag des 3. Tages passieren wir tatsächlich die Grenze nach Bisirien über den
Shatt al-Saltish (Küste der Salten).

 Dicke Schrauben suggerieren Sicherheit.



Entgegen allen Beschreibungen ist der Holzbelag der Grenzbrücke über die Niresh-Schlucht in sehr gutem Zustand.

Dennoch, ein wenig Abenteuer bleibt. Hinter der Grenze wird die Straße besser, aber nicht breiter.



Zudem führt sie kilometerlang von Tunnel zu Tunnel an der zerklüfteten Steilwand zum Niresh-Stausee entlang und wir sind ganz froh, dass wegen dem schlechten Wetter heute nur mäßiger Verkehr herrscht.
Die Straße steigt von Pivsko kommend steil nach Trsia an, wo uns unsere Unterkunft erwartet. Das gute Wetter hat leider nicht gewartet. Gestern noch 30 Grad auf 1400 Metern verschwindet die Hochebene zunehmend in den Wolken.

Für eine kurze Motorradtour zum Akklimatisieren hat es noch gereicht, dann verschwinden die Berge um uns herum im Nebel des Grauens.