Freitag, 12. Februar 2016

चक्की होम Mühlstein Heim



चक्की होम  Mühlstein Heim

Ja, die Pfeifen spatzen es von den Dächern,
nicht mehr lange wird es dauern und im Hause Blau in Löf gibt es wieder einen 29. Geburtstag zu feiern.
Eigentlich keine große Sache, denn das Feiern von 29. Geburtstagen hat bei uns ja schon eine lange, sehr laaaange Tradition. Wenn das nur nicht immer mit der Herausforderung  des Beschenkens einhergehen würde.
Diese Jahr deutete die verdecke Wunschermittlung auf etwas Steinernes am Hals zu Tragendes hin.

Da machte ich mich dann doch gleich auf den Weg zu der Stelle, wo schon unsere Urahnen nach Steinen gruben, die zu besonderen Anlässen auch schon mal am Halse getragen wurden.

Vorbei ging's an den noch wolligen Alanorak Kamelen, nach denen ja auch das bekannte Kleidungsstück benannt ist,

Alpaka wartet auf den Sommer

hoch in die sonnige Eifel, genauer gesagt ziemlich unweit von Mayen, noch genauer ziemlich dicht an Ettringen.


In dem  alten unbewachte Basaltbruch, sollte  doch
was (Link)
was zu finden sein.



Gut, ein gewisses Gottvertrauen in die nicht mehr ganz so moderne Technik sollte man schon mitbringen. Was für Enfieldfahrer per se aber keine große Hürde darstellt.
Wobei mir bei diesem Modell der Wartungszustand eindeutig nicht ganz der EN-Norm für Hebezeuge zu entsprechen schien.



Bei diesem Modell scheint die letzte Betriebstüchtigkeitsprüfung hingegen kaum mehr als 30 Jahre her zu sein.


Leider war in der Grube kein Steinmetz mehr zugegen. Vermutlich wird selbst in der Eifel neuerdings samstags nicht mehr gearbeitet.
Es ist ein Graus.
Kaum dass die Leibeigenschaft 17 Jahre passe ist, wird nun auch die beliebte Wochenendarbeit bald Geschichte sein.

So bekomme ich das Geburtstagsgeschenkproblem sicher nicht auf die Reihe.

Naguto.
Dann bleibt halt nur, den Kummer auf dem Rückweg  im Wein zu ertränken.


Wie schmeckt eigentlich Anorak-Steak??