Sardinien 2013 Reif für die Insel

Monte e Mare Sardinien 2013

So jetzt endlich wie versprochen ein paar Impressionen aus dem Sardinientripp

Fahrt auf keinen Fall da hin!!!!
denn............

Es ist total hügelig da,
mit schroffen Kanten und so
und überall Wasser





Die Straßen sind extrem schlecht




Oft fehlen Brücken




oder Teile der Straße

















Krankenwagen und ADAC kommen hier auch nicht hin





gibts dann mal Brücken sind sie irre Steil und manchmal steckt in der Spitze noch ein Panda, mit den Rädern in der Luft auf dem Bodenblech, fest




Der Nebel des Grauens wohnt auch hier




steil und schmal sind die Schotterwege zu den Kastello/i



dann ganz unerwartet doch mal ein gepflasterter Weg








Ganz unterscheidliche Arten der Streckensperrungen








So für alle die des Italienischen nicht so mächtig sind wie ich
erkläre ich jetzt mal was auf dem Schild steht
E Fatto Divieto = euch Spackos ist verboten
di Ingresso et Transito= mit eurem Ford Transit hier einfach so reinzufahren
Di Caccia E Adressamento Cani = zu jagen oder Hunde anzusprechen
"Di Raccolta.......in Genere Fungi"=Du darfst keine Waldbeeren sammeln wenn du Fußpilz hast
Na ja und der Rest eklärt sich ja von selbst
Aber ich wüsste zu gerne, was in diesem Sperrgebiet wirklich abgeht. Das Areal war so was von abgeriegelt.

Ja und der Zugang von hier auf die Hauptstraße war auch nur noch mit der Trennscheibe zu schaffen. Wenige Sekunden hab ich darüber nachgedacht die Kisten über die Leitplanke zu heben,
aber dann hätte ich den Tankrucksack abschnallen müssen................



Ja so ist das auf Sardinien
zur Mittagszeit trifft man sich auf der Straße





die Stränd leer wie nach der Apocalypse






Die Sehenswürdigkeiten
viel mickriger als im Reiseführer








Der öffentliche Nahverkehr
eine Katastrophe



zurück zu den Straßen


















Auch ohne NAVI leicht zu findende gut beschilderte Straßen



die einheimische Küsche hält extra für den Gusto der Normannen so die ein oder andere eigenwillige Kreation parat




Also wie schon gesagt,
es gibt absolut keinen Grund diese Insel in der Vorsaison zu besuchen.
Schon gar nicht mit dem Motorrad
niente Enduro basta
Ihr treibt mir nur die Preise für die Fähre in die Höhe :-)

Aber eigentlich gings ja um die CRF.
Also Fazit nach rund 2000km Insel.
Es gibt auf den zumindest halbwegs legal befahrbaren Passagen keine Stelle, die das Fahrwerk, die Bremsen oder die Bereifung an die Grenze geführt hätte.
Selbst im tieferen Sand hat das Ganze gut funktioniert. Bei Schlamm ist aber dfinitiv Feierabend.
Durch grobes Geröll (Flussbetten) geht die CRF im Vergleich zur SLR geradezu Narrensicher.
Bei steilen Berganpassagen ist die geringere Leistungsfülle eher ein Gewinn. Wo ich mit der SLR schon furchen ziehe (sorry ungeübter Grobmotoriker am rechten Kabel) hat die CRF immer unspektakulär viel Traktion.
Auf der Straße vermisse ich die Mehrleistung der 650er dagegen sehr.
Die Bremse vorne ist etwas sehr stumpf geraten. Vielleicht geht sie mit anderen Belägen ein wenig knackiger zur Sache. Stahlflex könnte auch nicht schaden, der montierte Bremsschlauch entwickelt jedenfalls ein beeindruckendes Eigenleben sobald man den Hebel mal feste zieht.
Gut gefällt mir, dass es so ein großes Motorrad geworden ist, mit ausreichend Reserven fürs Gepäck. Leider ist sie auch rund 15 kg zu schwer geworden oder 100 ccm und 10 PS zu schwach.
Aber darüber kann man hinweg sehen.
Abgesehen vom Gewicht stellt die CRF eine deutliche Weiterentwicklung zur NX 250 dar.
Ich denke man kann die beiden Maschinen von der Auslegung her auch nicht wirklich miteinander vergleichen.